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Digitalisierung der Kieferorthopädie

Abformungen und physische Modelle sind ein wesentlicher Bestandteil der Kieferorthopädie - der für Patienten unangenehme Löffelabdruck ist heutzutage leider meist die Regel. Eine geführte digitale Abformung mit Intraoralscanner / -Kameras - ohne Löffelabdruck - macht die Behandlung für Patienten komfortabler und den Workflow effizienter (Abb.1): Die digitalen Daten und Modelle (Abb.2) erlauben schnelle Abstimmungen mit externen Dienstleistern, sodass der finale Behandlungsvorschlag schneller vorliegt - vor allem bei der Alignertherapie oder Schienentherapie (Abb.3).

Viele Hersteller von Intraoralscannern haben mittlerweile Kooperationen mit führenden Anbietern in der Kieferorthopädie, die sich auf digitale Prozesse spezialisiert haben. Schnittstellen ermöglichen einen unkomplizierten und schnellen Datenaustausch. Die digitalen Abformungen können dabei oft über Clouds oder online Firmenportale direkt an das Labor übertragen werden. Im Portal finden die Behandler alle registrierten Labore und können sich einfach und schnell mit diesen in Verbindung setzen. So kann innerhalb kürzester Zeit geprüft werden ob und mit welchem Aufwand und Kosten eine

kieferorthopädische Behandlung verbunden ist.

 

Kieferorthopädie

Abb.1 Digitale Abformung: Aufnahme des Ober- und Unterkiefers mittels Intraoralkamera.

 

Kieferorthopädie

Abb.2 Digitales 3D Modell eine kieferorthopädische Planung

 

Kieferorthopädie

Abb.3 Digital hergestellte Schiene für eine Zahnstellungskorrektur mittels Schienentherapie

 

Quelle http://vorschau.dgcz.org - Stand: 19.11.2017 13:22
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